Nachhaltig Sport treiben – Do’s und Don’ts bei den Kleidern

by Sophie – Sunday, 9. September 2018

Für die meisten Leute ist es wichtig beim Sport bequeme Kleidung zu tragen. Manchen ist es auch ein Anliegen, dass sie in ihren Sportkleidern gut aussehen und wieder anderen ist es wichtig, eine beliebte Marke zu tragen. Nicht zu vergessen ist aber, dass hinter all den schönen Sportkleidern die wir kaufen auch ein langwieriger Prozess steckt, mit viel Aufwand und vielen Leuten, die involviert sind. Es werden bei diesen Prozessen viele Ressourcen verbraucht und oft ist der CO2-Verbrauch immens.

In unserer Zeit wird es immer wichtiger, sich um Probleme zu kümmern, die unsere Umwelt betreffen.

Mittlerweile beschäftigen sich viele Anbieter damit, ihren CO2-Verbrauch so gering wie möglich zu halten, alternative Ressourcen zu verbrauchen und unseren Planeten zu schützen.

Wir sind daher auf die Suche gegangen nach Sportkleidung, die wir mit gutem Gewissen tragen können.

LOLA | FRED – Nachhaltige Sportkleidung aus Zürich

Das Zürcher Yoga Label werbt damit, ihre Kleidung nachhaltig und organisch herzustellen. Lola | Fred befindet sich in der Europaallee und ist tagsüber ein Ort um Kleidung zu kaufen und nachts wird es zu einem Yoga Studio. Auf ihrer Webseite kann man sehen aus welchen Materialen die Kleider genau hergestellt wurden und ausserdem ist es ihr grosses Anliegen, dass die komplette Produktion in Europa stattfindet. Somit wird auch der CO2-Ausstoss beim Transport gering gehalten. Es werden ausschliesslich Stoffe gebraucht, die wiederverwertet und biologisch abgebaut werden können. Sie beschreiben, dass Kleider frei von Chemikalien und Unweltbelastung sein sollen und sie sollen von Menschen produziert werden, die unter fairen Bedingungen arbeiten.

Lululemon

Lululemon kümmert sich sehr um ihren ökologischen Fussabdruck, denn ihre Vision ist ein gesunder Planet auf dem wir leben. Die Firma ist sensibilisiert auf verschiedenste Quellen, die CO2 ausstossen. Alle Mitarbeiter sollen sehr bewusst umgehen mit diesem Thema. So versuchen sie auf viele verschiedene Arten den CO2-Verbrauch zu minimieren, indem sie sich zum Beispiel achten auf den Transport ihrer Kleidung, etc.

Damit will Lululemon eine verantwortungsvolle Wertschöpfungskette erschaffen.

Ihr Motto: “only use what we need”, um zu verhindern, dass zu viel unnötiger Verbrauch stattfindet.

Patagonia

Nicht nur Sportkleider, sondern auch Kleider für den Alltag kann man bei Patagonia kaufen.

Auf der Webseite verlinkt ist “worn wear Patagonia”, wo man gebrauchte und reparierte Kleidung von Patagonia kaufen kann. Das sehen wir als Recycling vom feinsten. Den Leuten von Patagonia liegt es am Herzen, vor allem Outdoor-Kleidung bester Qualität herzustellen, gleichzeitig sollen sie aber auch nachhaltig sein. Es spielt keine Rolle, was man sucht an Activewear, bei Patagonia findet man es bestimmt und das Beste daran: man braucht kein schlechtes Gewissen zu haben.

VYAYAMA

Non toxic, sustainable, kind to skin & ethically made steht auf der Homepage von VYAYAMA. Darüber hinaus sieht die Kleidung sehr elegant aus. So kann man umweltbewusst und bequem Sport treiben und dabei noch schön aussehen. Die Geschichte von VYAYAMA startete mit der Idee eine Alternative zur synthetischen Yoga Kleidung zu kreieren.

VYAYAMA arbeitet zusammen mit einem Produzent in Portugal, der nachhaltige Stoffe aus Eukalyptus herstellt. Der Stoff sollte sich sehr weich anfühlen und gleichzeitig stützend sein. Ausserdem ist der Stoff Eco-Awarded und als Nicht-toxisch zertifiziert. Weltweit bietet VYAYAMA gratis Versand und Rücksendungen an.

Natürlich gibt es noch viele weitere Anbieter, die sich zu unserer Erde Gedanken machen. Was uns zusätzlich aber sehr interessiert, ist nicht nur welche Kleider umweltbewusst produziert werden, wir möchten auch gerne wissen, welche Kleidung man nicht kaufen sollte, wenn man etwas für die Umwelt tun will.

Ganz besonders die sehr bekannte und beliebte Sportmarke Under Armour schneidet in vielen Rankings ganz schlecht ab. Auf der Webseite RankaBrand bekommt Under Armour ein E-Label, damit wird suggeriert, diese Marke nicht zu kaufen. Dasselbe gilt beispielsweise für The North Face und Asics.

Nike, Reebok und Adidas erhalten das D-Label, was bedeutet, dass sie schon einige Bemühungen zum Schutz der Umwelt gemacht haben, jedoch kann doch noch einiges mehr gemacht werden.

Besser zeigt sich Puma, dieser Grossanbieter ist auf gutem Wege.

Herausstechen aus den grossen, bekannten Marken tut Vaude. Mit einem B-Label schneiden sie am besten ab im Vergleich zu den anderen bewerteten Marken.

Grund dafür ist, dass Vaude sehr seinen Fokus auf Fairness und CO2-Neutralität setzt. Partner von Vaude sind der Deutsche Alpenverein, WWF, Fair Wear Foundation und myclimate.

References:

http://www.thegreenmarketoracle.com/2017/11/are-under-armours-sustainability.html

https://csr-report.vaude.com/

https://www.vyayama.com/

https://rankabrand.org/sportswear-sports-shoes/page/1

https://wornwear.patagonia.com/shop/womens

http://www.thegoodtrade.com/features/your-comprehensive-guide-to-ethically-made-athletic-wear-brands

https://info.lululemon.com/sustainability/our-footprint

https://newinzurich.com/2018/03/lola-fred-zurich-sustainable-sportswear-and-yoga/

https://info.lululemon.com/sustainability/responsible-supply-chain